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Fürstenwalde/Spree - Nord |
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Stadt im Programm „Soziale Stadt“
Das Integrierte Handlungskonzept vom Juni 2002 wurde bestätigt. Es ist die Grundlage für die Umsetzung des Programms und die Durchführung von Maßnahmen.
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Gebietsbeschreibung: |
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Das nach 1960 entstandene Plattenbaugebiet ist in einen älteren Siedlungsbestand im nördlichen Stadtteil Fürstenwaldes eingefügt. Das Gebiet setzt sich aus 3 Teilbereichen zusammen. Die bis zu sechsgeschossigen Gebäude der Siedlung wurden in unterschiedlichen Etappen und Typologien überwiegend industriell gefertigt.
Das Quartier weist erhebliche Wohnumfeldmängel auf. Eine monotone Bebauungsstruktur, eine ungenügende Freiflächegestaltung sowie ein zunehmender Vandalismus prägen das Erscheinungsbild. Daneben bestehen deutliche Defizite im Dienstleistungs- sowie Kultur- und Freizeitangebot.
Der hohe Anteil an SozialhilfeempfängerInnen und SpätaussiedlerInnen sowie eine zunehmende Jugendarbeitslosigkeit verstärken die Problemlagen. Das Quartier hat ein schlechtes Image in der Gesamtstadt. Eine hohe Fluktuation und zunehmender Gebäudeleerstand sind die Folgen.
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Gesamtzielstellung / Maßnahmeschwerpunkte: |
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Ziel ist die umfassende und nachhaltige Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse. Dazu gehört das Aufzeigen neuer Lebensperspektiven und -chancen, zur Artikulation von Interessen zu motivieren und zur Selbstorganisation des Stadtteils zu mobilisieren. Folgenden Handlungsfelder werden benannt:
- Aktivierung der BewohnerInnen und ihrer Potenziale, Verbesserung der BürgerInnenmitwirkung, des Stadtteillebens und der Chancengleichheit
- Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten auf lokaler Ebene, Verbesserung der Arbeitsmarktchancen der BewohnerInnen, Verbesserung der Nahversorgung
- Stärkung des sozialen, kulturellen und sportlichen Lebens im Stadtteil
- Städtebauliche Stabilisierung und Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen
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Organisationsstruktur: |
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Die Federführung liegt beim Fachbereich Stadtentwicklung, Fachgruppe Stadtplanung in Kooperation mit dem Fachbereich Soziales und Bildung. Die Umsetzung des Programms erfolgt auf drei Ebenen, der Entscheidungs-, der Koordinierungs- und Steuerungs- sowie auf der Durchführungsebene (s. Organigramm).
Auf der ersten, also der politischen Ebene erfolgt die Abstimmung und der Beschluss hinsichtlich grundsätzlicher Angelegenheiten und Projekte.
Zur Koordinierungs- und Steuerungsebene gehören:
- die Lenkungsrunde Fürstenwalde Nord, in der Entscheidungen zu Projekten und Maßnahmen getroffen werden und Abstimmungen zu Verfahrensschritten erfolgen. (LeiterInnen der Fachbereiche der Stadtverwaltung, Programmmanagement, Quartiersmanagement)
- die Trägerrunde, bei der neben Austausch über aktuelle Projektstände die Abstimmung und ggf. Kopplung der verschiedenen Maßnahmen erfolgt, weitere Handlungserfordernisse artikuliert werden und zur Fortschreibung des Projekttableaus beiträgt. (im Stadtteil agierende lokale AkteurInnen; Vereine und TrägerInnen; Wohnungsunternehmen; StadtteilbeiratvertreterInnen)
- der Stadtteilbeirat, der als Sprachrohr der Bewohnerschaft und anderer AkteurInnen beratend agiert. (BewohnerInnen, VertreterInnen von Initiativen und SprecherInnen der Arbeitsgruppen)
Die Durchführungsebene setzt sich zusammen aus Programm- und Quartiersmanagement. Das Programmmanagement organisiert den Stadtentwicklungsprozess im Rahmen des Programms Soziale Stadt und koordiniert die notwendigen Abstimmungen zwischen der Verwaltung und den TrägerInnen. Das Quartiersmanagement ist im Vor-Ort-Büro tätig. Es arbeitet als Interessenvertreter der BewohnerInnen.
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Statistische Daten: |
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| Indikator |
Gesamtstadt |
Gebiet |
| Gebietsgröße (in ha) |
7.054 (Stadt) |
51,80 *** |
| Einwohnerzahl |
34.044 ** |
ca. 6.860 |
| Wanderungssaldo (gegenüber Vorjahr) |
k. A. |
- 560 * |
| Wohnungsbestand (Anzahl WE) |
15.779 ** |
3.622 / 23 % ** |
| Leerstand (Anzahl WE) |
578 / 3,7 ** |
217 / 6 ** |
| Arbeitsplätze |
k. A. |
ca. 185 |
| Arbeitslose (Personen / %) |
7.269 / 15,4 (Stadt 06/2000) |
k. A. |
| Sozialhilfeempfänger (Personen / %) |
4,3 % (10/2001) |
9,5 % (10/2001) |
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( * Entwurf Integriertes Handlungskonzept 06/2001) ( ** Angaben der Stadt 31.12.2000) ( *** offizielle Gebietsgröße) |
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Kartenmaterial: |
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Lage des Gebietes in der Stadt
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[nach oben]
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