NiPP.brandenburg.de  Städte & Gebiete im Programm "Soziale Stadt"   Neuruppin  
"Soziale Stadt"
 
  Brandenburg a. d. H.

Cottbus

Eberswalde

Fürstenwalde/Spree

Lübbenau

Neuruppin

Potsdam

Prenzlau

Schwedt/Oder

Senftenberg

Velten

Wittenberge

 
 
 Suche 
 
Sitemap

Kontakt

Impressum

Ihre Meinung
Neuruppin - WK I-III
Logo des Programms Soziale Stadt
 
Stadt im Programm „Soziale Stadt“

Das Integrierte Handlungskonzept vom März 2002 wurde bestätigt. Es ist Grundlage für die Umsetzung des Programms und die Durchführung von Maßnahmen.

 
Gebietsbeschreibung:
Luftbild klein als Bildlink

Das im Süden von Neuruppin gelegene Wohngebiet ist seit 1960 in mehreren Bauabschnitten entstanden und durch eine überwiegend fünfgeschossige Bebauung in Zeilenbauweise geprägt. Durch eine aktive Sanierungstätigkeit in den letzten Jahren konnte bereits ein guter Modernisierungsstand bei Wohnungen erreicht werden. Das Wohnumfeld ist zum Teil ansprechend gestaltet, andere Bereiche wirken monoton.

Die Veränderung der Bewohnerstruktur ist gekennzeichnet durch eine wachsende Gruppe älterer BewohnerInnen sowie weniger Kinder und Jugendliche. Der Anteil an Alleinerziehenden, insbesondere Frauen ist hoch. Eine Zunahme ist bei BezieherInnen von Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) festzustellen. Die Anzahl der Menschen in sozialen und wirtschaftlichen Problemlagen steigt.

Die Integration von SpätaussiedlerInnen wird im Allgemeinen als gelungen bezeichnet, es gibt jedoch auch Probleme besonders in den Schulen und den Freizeitbereichen von Jugendlichen. Die Situation der Jugend wird aufgrund mangelnder Perspektiven am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt als schwierig eingeschätzt.

 
Gesamtzielstellung / Maßnahmeschwerpunkte:
Gebietsfoto klein als Bildlink

Das Leitmotiv lautet: Gut und preiswert wohnen! Verbindungen stärken! Brücken bauen! Folgenden Handlungsfeldern und Strategien lassen sich Maßnahmen und Projekte zuordnen:
  • Stadtteilleben und Nachbarschaft – Unterschiedliche AkteurInnen und BewohnerInnen einbinden, Kooperations- und Beteiligungsstrukturen stärken und ausbauen, zur Selbsthilfe aktivieren
  • Soziale, kulturelle und freizeitbezogene Infrastruktur – Stärken nutzen, Infrastruktur für unterschiedliche Ansprüche und Interessen weiterentwickeln
  • Wohnen, Wohnumfeld, öffentlicher Raum und Sauberkeit – Das Wohngebiet für unterschiedliche Gruppen lebenswert machen
  • Handel, Gewerbe, Dienstleistung und Beschäftigung – Lokale Wirtschaft und Beschäftigung stützen, Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen, Qualifizierung
  • Kinder, Jugendliche, Ältere – Besondere Interessen berücksichtigen, jedoch: im Miteinander statt im Neben- und Gegeneinander

Erfolgreiche Projekte wurden u. a. bereits in der Kinder- und Jugendarbeit realisiert.

 
Organisationsstruktur:
Organigramm Icon

In einem Arbeitskreis bestehend aus allen Ressorts der Stadtverwaltung und VertreterInnen der Wohnungsunternehmen sollen weitere Zieldiskussionen und die Vorbereitung von Maßnahmen besprochen werden.

Ein Forum „Soziale Stadt“ soll die Mitwirkung interessierter BürgerInnen, Vereine, politischen Parteien und Institutionen ermöglichen.

Stadtteilbüro und Statteilmanagement sollen die Aufgaben der Vermittlung zwischen Verwaltungen und Gebietsinteressen wahrnehmen.

 
Statistische Daten:

   
Indikator Gesamtstadt Gebiet
Gebietsgröße (in ha) k.A. 74,11 *
Einwohnerzahl 31.734 (Dez.01) 8.001 (Dez.01)
Wanderungssaldo (gegenüber Vorjahr) k.A. k.A.
Wohnungsbestand (Anzahl WE) 15.196 (31.12.00) 4.294
Leerstand (Anzahl WE) k.A. ca. 3%
Arbeitsplätze k.A. k.A.
Arbeitslose (Personen / %) 3.113 EW 887 EW
Sozialhilfeempfänger (Personen / %) 1.004 / 3,1% 5,2%
(Daten, wenn nicht anders vermerkt: Integriertes Handlungskonzept, März 2002)
( * offizielle Gebietsgröße)
 
 
Kartenmaterial:

 
Karte Lage des Gebietes in der Stadt als Bildlink
 

Lage des Gebietes in der Stadt
 


 
 
Ansprechpartner:
 
 
[nach oben]
 
 
© Landesamt für Bauen und Verkehr