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"Soziale Stadt"
 
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Prenzlau - Igelpfuhl
Logo des Programms Soziale Stadt
 
Stadt im Programm „Soziale Stadt“

Das Integrierte Handlungskonzept in der Fassung von 2000/2003 (Fortschreibung und erste Evaluierung) wurde bestätigt. Die Materialien sind die Grundlage für die Umsetzung des Programms und die Durchführung von Maßnahmen.

 
Gebietsbeschreibung:
Luftbild klein als Bildlink

Für das Programm „Soziale Stadt“ ist in Prenzlau ein nordöstlich der Altstadt gelegener Bereich ausgewählt worden. Er umfasst das Plattenbaugebiet Igelpfuhl einschließlich der nördlich angrenzenden Einfamilienhausbebauung mit anliegender Gewerbesubstanz.

Die soziale Problemlage verdeutlichen die über dem hohen Durchschnitt der Stadt Prenzlau liegenden Werte der Arbeitslosigkeit und der SozialhilfeempfängerInnen. Überdurchschnittlich ist auch die Zahl der BewohnerInnen mit niedrigem Einkommen. Die Abwanderung jüngerer einkommensstärkerer Haushalte verschärft die Situation. Die Kriminalitätsstatistik der Polizei Prenzlau weist einen erhöhten Anteil an Kinder- und Jugendkriminalität gegenüber der Gesamtstadt auf.

Die Potenziale des Gebietes liegen u.a. in der bewohnerfreundlichen Gestaltung der Freiflächen und einer guten Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Aufgrund fortgeschrittener Modernisierung und Instandsetzung der Wohngebäude und vieler sozialer Angebote gilt das Neubaugebiet Igelpfuhl als bezahlbarer und beliebter Wohnstandort. Das gesamtstädtische Stadtumbaukonzept wertet den "Igelpfuhl" als Umstrukturierungsgebiet II mit dem Ziel der Sicherung der Wohnfunktion.

 
Gesamtzielstellung / Maßnahmeschwerpunkte:
Gebietsfoto klein als Bildlink

Das Leitbild der Stadt Prenzlau lautet „Stabilisierung durch Prävention“. Die Stabilisierung ist das Ziel der Entwicklung des Projektgebietes durch eine Vielzahl von Maßnahmen innerhalb der sechs Handlungsfelder:
  • Wohnen
  • Bürgermitwirkung, Stadtteilleben
  • Wohnumfeld und Ökologie
  • Lokale Wirtschaft, Arbeit und Beschäftigung
  • Soziale, kulturelle, bildungs- und freizeitbezogene Infrastruktur
  • Umsetzung der Gemeinschaftsinitiative

Das 2001 eröffnete Bürgerhaus am Georg-Dreke-Ring gilt als Leuchtturmprojekt im Programmgebiet. Durch die verschiedenen Angebote des Bürgerhauses wird der Dialog der BewohnerInnen des Stadtteils befördert. Mit dem Umbau des Seniorenzentrums und dem Bau eines Slawenbootes wurden weitere Projekte für unterschiedliche Zielgruppen angeschoben. Über Aktivitäten im Stadtteil berichtet die Stadtteilzeitung "Igelkurier".

 
Organisationsstruktur:
Organigramm Icon

Die Bewohneraktivierung und -beteiligung erfolgt neben Bewohnerversammlungen in Form von Zukunftswerkstätten.

Das Quartiersmanagement übernimmt die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Zukunftswerkstätten, übernimmt die Schaffung selbsttragender Strukturen im Gebiet, spricht dazu gezielt Gruppen an und unterstützt Initiativen.

Der Stadtteilbeirat stellt die Kooperation aller beteiligten Verwaltungsstellen, TrägerInnen öffentlicher Belange, sozialer TrägerInnen und interessierter BürgerInnen sicher.

 
Statistische Daten:

   
Indikator Gesamtstadt Gebiet
Gebietsgröße (in ha) 7.770 (Stadt) 63,00 *
Einwohnerzahl 20.484 (2002) 5.400 (2002)
Wanderungssaldo (gegenüber Vorjahr) k. A. k. A.
Wohnungsbestand (Anzahl WE) k. A. 2.610 (Antrag 04.04.2000)
Leerstand (Anzahl WE) k. A. 10 %
Arbeitsplätze k. A. ca. 450 (Antrag 04.04.2000)
Arbeitslose (Personen / %) 24,4 % (2002) 26,85 % (2000)
Sozialhilfeempfänger (Personen / %) 5,7 % (2002) 9,0 % (2002)
(Daten, wenn nicht anders vermerkt: Integriertes Handlungskonzept 2000/2003; Fortschreibung und Evaluierung)
( * offizielle Gebietsgröße)
 
 
Kartenmaterial:

 
Karte Lage des Gebietes in der Stadt als Bildlink
 

Lage des Gebietes in der Stadt
 


 
 
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