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Senftenberg - Westliche Innenstadt
Logo des Programms Soziale Stadt
 
Stadt im Programm „Soziale Stadt“

Das Gebiet wurde am 22.07.2002 in das Programm aufgenommen. Das Integrierte Handlungskonzept vom April 2003 wurde bestätigt. Es ist die Grundlage für die Umsetzung des Programms und die Durchführung von Maßnahmen.

 
Gebietsbeschreibung:
Luftbild klein als Bildlink

Das Gebiet „Westliche Innenstadt“ stellt den Übergang von der Innenstadt zum Senftenberger See dar. Am östlichen Rand des Gebietes liegen der Tierpark und das Schloss.

Das heterogene Fördergebiet setzt sich aus unterschiedlichen Bebauungsformen zusammen. Neben einem in den 80er Jahren entstandenen Plattenbaugebiet  („Süd“) gibt es dörflich kleinteilige, später gründerzeitlich überformte Bereiche sowie in den 80er Jahren nachverdichtete Bereiche. Das Gebiet wird von der Bundesstraße 169 durchschnitten.

Die Probleme des Gebietes zeigen sich vor allem im funktionellen (u.a. unzureichende Angebote der sozialen und kulturellen Infrastruktur) und im gestalterischen Bereich (u.a. Brachflächen). Darüber hinaus fehlen für BürgerInnen und TouristInnen wichtige Wegebeziehungen als Vermittlung zwischen den Stadtbereichen und Grünräumen. Aufgrund dieser Mängel verliert das Gebiet zunehmend an Attraktivität.

Das Gebiet ist einer der Schwerpunkte des Stadtumbaus in Senftenberg.

 
Gesamtzielstellung / Maßnahmeschwerpunkte:
Gebietsfoto klein als Bildlink

Für das Fördergebiet werden sechs Zielbereiche entwickelt:
  • Entwicklung eines innovativen, modernen Wirtschaftsstandortes durch den Ausbau eines vielfältigen Angebots für BürgerInnen und TouristInnen;
  • Schaffung eines bürgernahen, offenen, selbstbewussten und selbstständigen Stadtteils durch die Entwicklung von soziokulturellen Angeboten für die BürgerInnen;
  • Ausbau bedarfsgerechter Sozial-, Ausbildungs- und Bildungseinrichtungen, welche ein zukunftsorientiertes Miteinander im Fördergebiet ermöglichen;
  • erlebnisreiche Erschließung und kurze Wege durch barrierefreien und qualitätsvollen Ausbau der Wegenetze von Innenstadt und Landschaft;
  • Erhalt des Stadtgefüges mit kleinstädtischen Eigenschaften und gesamtstädtischer Bedeutung durch Schaffung von innerstädtischen Identifikationspunkten und milieubildende Maßnahmen;
  • Gleichgewicht von Stadt- und Landschaftsraum unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte im Stadterneuerungsprozess.

Aus  den o.g. Zielbereichen ergeben sich Schwerpunktmaßnahmen. Diese setzen vorrangig auf die Umgestaltung brachliegender Flächen bzw. Umnutzung vorhandener Gebäude. Der Funktionsstärkung des Gebietes im sozio-kulturellen Bereich wird eine hohe Priorität eingeräumt.

Im Jahr 2004 wurden einige öffentlichkeitswirksame Projekte realisiert. Dazu gehören das Beteiligungsverfahren zur Gestaltung des Umfeldes am Jugendhaus Pegasus, die Podiumsdiskussion zur Zukunft des Tierparks, die Stadtteilspaziergänge sowie die Fassadenaktion am Neumarkt. Über diese und weitere Aktivitäten wird im Jahresbericht 2004 des Stadtteilmanagements informiert.


 
Organisationsstruktur:
Organigramm Icon

Innerhalb der Stadtverwaltung nimmt eine Koordinatorin die Aufgaben im Rahmen der Sozialen Stadt wahr. Sie leitet auch die Arbeitsgruppe Soziale Stadt, die projektbezogen und umsetzungsorientiert etwa einmal im Monat tagt. Zur Arbeitsgruppe gehören außerdem der 1. und 2. Beigeordnete, mehrere Ressorts der Stadtverwaltung, das Stadtteilmanagement und das Bürgerbüro sowie themenbezogen PlanerInnen und andere ExpertInnen. Die Arbeitsgruppe Soziale Stadt wird durch die über die Verwaltung hinaus gehende, breiter angelegte Lenkungsrunde Soziale Stadt ergänzt. Hier sind neben dem Bürgermeister, den Wohnungsunternehmen, Mitglieder von im Stadtteil tätigen Vereinen und sozialen Einrichtungen, auch Akteure der lokalen Wirtschaft und BürgerInnen vertreten.

Seit November 2003 gibt es das Bürgerbüro Soziale Stadt. Mitten im Wohngebiet liegend ist es Ansprechpartner für die BürgerInnen vor Ort.

Das Stadtteilmanagement wird vom StadtBüro Hunger wahrgenommen. Zu den Aufgaben dieses externen Büros gehören die Projektentwicklung, die Öffentlichkeitsarbeit und die Moderation des Prozesses.

 
Statistische Daten:

   
Indikator Gesamtstadt Gebiet
Gebietsgröße (in ha) k. A. 60,00 *
Einwohnerzahl 24.431 (2000) 6.276 (2003)
Wanderungssaldo (gegenüber Vorjahr) 16% (1992 - 2000) 26% (1992 - 2000)
Wohnungsbestand (Anzahl WE) 13.716 (2000) 2.930 (2000) = 27,7%
Leerstand (Anzahl WE) Prozentual wie im Gebiet ca. 16% (ca. 500 WE)
Arbeitsplätze k. A. k. A.
Arbeitslose (Personen / %) 25,9% (2003) k. A.
Sozialhilfeempfänger (Personen / %) k. A. k. A.
(Daten, wenn nicht anders vermerkt: Integriertes Handlungskonzept 03/2003)
( * offizielle Gebietsgröße)
 
 
Kartenmaterial:

 
Karte Lage des Gebietes in der Stadt als Bildlink
 

Lage des Gebietes in der Stadt
 


 
 
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