NiPP.brandenburg.de  Städte & Gebiete im Programm "ZiS"   Fürstenwalde/Spree  
"Zukunft im Stadtteil"
 
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Fürstenwalde/Spree - Mitte
Logo des Programms Zukunft im Stadtteil
 
Stadt im Programm „Zukunft im Stadtteil – ZiS“

Die Bestätigung des Lenkungskreises zum Handlungskonzept (Stand: Februar 2002) erfolgte am 11.04.2002. Das Handlungskonzept bildet die Grundlage für die Umsetzung des Programms und die Durchführung von Maßnahmen.

 
Gebietsbeschreibung:
Luftbild klein als Bildlink

Fürstenwalde-Mitte grenzt sich räumlich klar durch die Zäsuren der nördlich verlaufenden Bahntrasse und der südlich befindlichen Spree vom restlichen Stadtgebiet ab. Das Gebiet setzt sich aus dem Stadtzentrum, Freizeit- und Erholungsflächen im Westen sowie Gewerbe- und Konversionsflächen im Osten zusammen.

Das Zentrum ist geprägt durch den bisher nur in Teilen sanierten Altbaubestand, Gebäude in industrieller Bauweise und nach 1990 bebauten Einzelhandels- und Dienstleistungsarealen. Besondere Bedeutung hat die Entwicklung des Domumfeldes, da sich hier Substanzschwächen der historischen Gebäude und Funktionsschwächen des öffentlichen Raumes überlagern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der zu verbessernden Anbindung der Stadt an die Spree.

Die freizeit- und erholungsbezogene Infrastrukturausstattung insbesondere im westlichen Teil des Gebietes bedarf einer umfassenden Erneuerung und Erweiterung. Grün- und Freiflächen sowie Aufenthalts- und Spielräume im Wohnumfeld fehlen in angemessenem Umfang.

Die Gewerbe- und Militärbrachen, die östlich an das Zentrum anschließen, liegen zu großen Teilen brach. Insbesondere die Brüche zur Innenstadt müssen behoben werden.

 
Gesamtzielstellung / Maßnahmeschwerpunkte:
Gebietsfoto klein als Bildlink

Die Stärkung des Gebietes Fürstenwalde-Mitte soll mit Hilfe der sieben Zielstellungen, aus denen sich die vier Handlungsfelder ergeben, umgesetzt werden.

Ziele:
  • Integration von Stadt und Umland
  • Stärkung der Innenstadt als Zentrum und Förderung der Identifikation der Bevölkerung mit dem Stadtzentrum
  • Verbesserung des Angebots von Grün- und Freiflächen, des Wohnumfeldes und deren Vernetzung
  • Förderung der sozialen und sozio-kulturellen Vielfalt und Verbesserung des Angebots für Kinder und Jugendliche
  • Förderung von Gleichheit und sozialer Eingliederung
  • Stärkung der Beschäftigung und des wirtschaftlichen Wohlstandes
  • Stadtmanagement mit und für die Bürger und Bürgerinnen
Handlungsfelder:
  • Tourismus, Stadtmarketing und Gewerbeentwicklung
  • Beschäftigung, Sozial-, Jugend- und Kulturarbeit
  • Infrastruktur- und Umweltverbesserung
  • Bürgerengagement und Öffentlichkeitsarbeit

Zahlreiche Projekte wurden bereits realisiert. Dazu gehören im Handlungsfeld Tourismus das Wege-, Leit- und Informationssystem mit verschiedenen Stadtrundgängen, eine Radwanderbroschüre und die Gestaltung des Spreeufers.  Diese Projekte kommen jedoch nicht nur den BesucherInnen der Stadt, sondern auch den FürstenwalderInnen zugute. Weitere erfolgreich umgesetzte Maßnahmen sind die Einrichtung eines Stadtteilbüros, die Installierung eines Citymanagements, die Umgestaltung des Goetheplatzes und die Sanierung des Friesenstadions. Alle Projekte wurden durch eine aktive Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

Eine vorläufige Bilanz von ZiS in Fürstenwalde/Spree zog die Beigeordnete bei der Abschlusssitzung des ZiS-Lenkungskreises im Dezember 2005 in Fürstenwalde. (Power-Point-Präsentation ZiS in Fürstenwalde/Spree; 1,8 MB)

 
Organisationsstruktur:
Organigramm Icon

Während der Erarbeitung des Handlungskonzepts wurde die Arbeitsstruktur auf- beziehungsweise ausgebaut. Die Arbeit erfolgt in vier Gremien:

Kleine Steuerungsrunde:
Die Arbeitsgruppe besteht aus VertreternInnen der Fachbereiche der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister sowie dem Planungsbüro (ZiS-Management). Die Leitung obliegt dem Fachbereich Stadtentwicklung. Die kleine Steuerungsrunde ist die Schnittstelle für die Koordination der Projekte, die Fortentwicklung der Ziele und die Abstimmung mit den Akteuren vor Ort, den Fördergebern und der Politik.

ZiS-Geschäftsstelle und ZiS-Management:
Für die Umsetzung des Handlungskonzeptes erfolgt die Kernsteuerung durch ein beauftragtes Büro in Kooperation mit dem Fachbereich Stadtentwicklung. Das ZiS-Management übernimmt die Projektvorbereitung, die Fördermittelbeantragung, die Anpassung des Handlungskonzeptes und die Evaluation des Prozesses.

Große Steuerungsrunde:
Bestehend aus der kleinen Steuerungsrunde, dem Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, der Investitionsbank des Landes Brandenburg und dem Landesamt für Bauen und Verkehr dient die große Steuerungsrunde der Abstimmung und Fortschreibung der Arbeitsstände.

Projektteams:
Sie definieren, konkretisieren und bereiten Projekte vor und betreuen diese. Die Projektteams bestehen aus Vertretern und Vertreterinnen der Verwaltung und interessierten Akteuren vor Ort. Um eine breitere Basis einzubeziehen, sollen die Projektteams ihre Arbeit in den Initiativkreisen zur Diskussion stellen.

Vor Ort arbeiten das Stadtteilbüro und der Citymanager.

 
Statistische Daten:

   
Indikator Gesamtstadt Gebiet
Gebietsgröße (in ha) 7.054 520 (ISW)
Einwohnerzahl 33.799 8.234 (24,3 %)
Wanderungssaldo (gegenüber Vorjahr) k. A. k. A.
Wohnungsbestand (Anzahl WE) 15.779 ca. 3.500 / ca. 22 %
Leerstand (Anzahl WE) 578 /3,7 ca. 244 / ca. 7,0
Arbeitsplätze k. A. 4.298
Arbeitslose (Personen / %) 7.269 / 15,4 % (6/00) k. A. / 14,9 % (6/00)
Sozialhilfeempfänger (Personen / %) k. A. / k. A. k. A. / k. A.
 
 
Kartenmaterial:

 
Karte Lage des Gebietes in der Stadt als Bildlink
 

Lage des Gebietes in der Stadt
 


 
 
Ansprechpartner:
 
 
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