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"Zukunft im Stadtteil"
 
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Guben - Altstadt
Logo des Programms Zukunft im Stadtteil
 
Stadt im Programm „Zukunft im Stadtteil – ZiS“

Die Bestätigung des Lenkungskreises zum integrierten Handlungskonzept (Stand: September 2002) erfolgte am 14.11.2002. Das integrierte Handlungskonzept ist die Grundlage für die Umsetzung des Programms und die Durchführung von Maßnahmen.

 
Gebietsbeschreibung:
Luftbild klein als Bildlink

Mit der Teilung der Stadt nach dem Krieg 1945 verlor Guben das historische Stadtzentrum, welches jenseits der Neiße im heutigen Gubin liegt. Das ZiS-Gebiet – Altstadt ist die ehemalige industriell geprägte Vorstadt. Der Bedeutungsverlust des produzierenden Gewerbes (Tuchindustrie, Herstellung von Hüten) wird zunächst in altindustriellen, häufig mit Altlasten belasteten Brachflächen wahrnehmbar. Er hat jedoch für das Gebiet weiterreichende Konsequenzen: Arbeitslosigkeit, Bevölkerungsrückgang und Wohnungsleerstand. Der Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf der Wohngebäude ist hoch.

Mit ca. 6 % der Gesamtbevölkerung Gubens im Altstadtbereich ist das Bevölkerungspotenzial für ein urbanes Zentrum der Stadt vergleichsweise gering. Fehlende Zentrumsfunktionen, ein schwach entwickelter Einzelhandel, ein geringer Besatz an privaten Dienstleistungen sowie fehlende Freizeit- und Kultureinrichtungen verdeutlichen neben den städtebaulichen Defiziten den Mangel an identifikationsstiftender Aufenthaltsqualität.

Die Altstadt Gubens ist einer der Schwerpunkte des Stadtumbaus.

 
Gesamtzielstellung / Maßnahmeschwerpunkte:
Gebietsfoto klein als Bildlink

Mit dem Programm soll den Problemlagen im Gebiet begegnet werden:
  • Der hohe Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf in Verbindung mit den Gebäudeleerständen soll beseitigt werden.
  • Die defizitäre Infrastruktur und unzureichende Grünausstattung und –vernetzung wird verbessert und damit die Aufenthaltsqualität erhöht.
  • Die zentrale Funktion der Altstadt wird gestärkt.
  • Die Arbeitslosigkeit soll nachhaltig begrenzt und vermindert werden.
  • Die soziale Infrastruktur ist an die veränderte Bevölkerungsstruktur anzupassen.
  • Das Potenzial der grenzübergreifenden Zusammenarbeit wird forciert.
Ein wichtiges Stadtentwicklungsziel – die Entwicklung des neuen Zentrums „Promenade Am Dreieck“ wird auch mit Hilfe des ZiS-Programms umgesetzt. Kulturelle Einrichtungen wie das Hutmuseum, die Musikschule und die Stadtbibliothek werden hier ihren neuen Standort haben. Mit der Sanierung des Jugend- und Begegnungzentrums, wurde Mitte 2004 ein weiteres Projekt, das die Aktivitäten in der Altstadt bündeln wird, in Angriff genommen. Das Jugend- und Begegnungszentrum, das sich als grenzübergreifende Begegnungsstätte versteht, wurde im Juni 2005 der Öffentlichkeit übergeben. Weiteres ZiS-Projekt ist die ökologische Aufwertung und Gestaltung der Egelneiße, die mit dem Brandenburgischen Architekturpreis 2005 ausgezeichnet wurde.



 
Organisationsstruktur:
Organigramm Icon

Im Rahmen eines Quartiersmanagements ist im Februar 2003 ein integratives Stadtteilbüro entstanden. Dieses ist der zentrale Ansprechpartner für die lokalen Akteure. Die Besetzung des Stadtteilbüros erfolgt durch die Mitarbeiter des externen Programm- und Projektmanagements. Das Stadtteilbüro stellt die Schnittstelle zwischen Verwaltung, Programmmanagement und BürgernInnen dar. Es beherbergt gleichzeitig den Anlaufpunkt für die Stadtsanierung in der Altstadt-Ost.

Für die Koordinierung innerhalb der Verwaltung wurde eine Koordinierungsstelle gebildet, die direkt dem Bürgermeister zugeordnet ist. Deren Aufgaben sind die Koordinierung der Einzelprojekte, die Initiierung neuer Projekte und das Projektmanagement von Einzelprojekten.

Verwaltungsinternes Stadtmanagement, Stadtteilbüro und das externe Programm- und Projektmanagement arbeiten eng zusammen.

 
Statistische Daten:

   
Indikator Gesamtstadt Gebiet
Gebietsgröße (in ha) 4.377 80
Einwohnerzahl 23.668 (2002) 1.510 / 6,4%
Wanderungssaldo (gegenüber Vorjahr) -129 -30
Wohnungsbestand (Anzahl WE) 14.136 1.193
Leerstand (Anzahl WE) 2.943 / 20,8 % 464 / 38,9 %
Arbeitsplätze k. A. k. A.
Arbeitslose (Personen / %) 2.699 / 20,2 % 178
Sozialhilfeempfänger (Personen / %) 531 / 2,2 % 32 / 2 %
 
 
Kartenmaterial:

 
Karte Lage des Gebietes in der Stadt als Bildlink
 

Lage des Gebietes in der Stadt
 


 
 
Ansprechpartner:
 
 
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